Rechnungslotse als Alternative zu Lexware Office
Lexware Office ist eine Buchhaltung mit Rechnungsteil, Rechnungslotse ein Rechnungswerkzeug. Wer Belege erfassen, Bankkonten abgleichen und die EÜR vorbereiten will, ist dort richtig. Wer Rechnungen schreiben und normgerecht verschicken will, zahlt hier weniger und kommt ohne Konto aus.
Preise netto je Monat · beim Anbieter geprüft am 28. August 2026 · Preisseite von Lexware Office
Was Lexware Office besser kann
- Multibanking und automatischer Zahlungsabgleich für Belege schon im günstigsten Tarif. Rechnungslotse zeigt offene Posten, gleicht sie aber nicht gegen das Bankkonto ab.
- Belegerfassung per App mit Belegscanner, ebenfalls ab dem günstigsten Tarif. Wir erfassen keine Eingangsbelege.
- GuV- und EÜR-Berichte ab Tarif L, dazu eine automatische Umsatzsteuerprognose. Rechnungslotse hat keine Buchhaltung und will keine haben.
- Vier Stufen bis 32,90 € netto, Lohn und Gehalt zubuchbar.
Wann ein Wechsel nicht lohnt: Wenn du dort buchhaltest oder deine Bank angebunden hast. Belegerfassung, Zahlungsabgleich und EÜR wieder auseinanderzuziehen kostet mehr Zeit, als der Preisunterschied im Jahr ausmacht.
Die Unterschiede, Zeile für Zeile
Verglichen wird bei beiden derselbe Fall: der günstigste bezahlte Tarif, mit dem sich E-Rechnungen nach EN 16931 erstellen und versenden lassen. Bei Lexware Office ist das der Tarif M.
| Merkmal | Rechnungslotse | Lexware Office |
|---|---|---|
| Günstigster bezahlter Tarif mit E-Rechnung | 9,00 € netto je Monat (7,50 € bei jährlicher Zahlung) | 12,90 € netto je Monat, Tarif M; einen Jahrestakt gibt es nicht |
| Ab welchem Tarif E-Rechnungen erstellt werden können | ab dem kostenlosen Zugang | ab Tarif M; Tarif S kann E-Rechnungen nur empfangen |
| Kostenloser Einstieg | 3 Rechnungen im Monat, dauerhaft | 30 Tage Testzugang, danach kein kostenloser Tarif |
| Nutzung ohne Anmeldung | möglich, ohne E-Mail-Adresse | Konto erforderlich |
| Prüfung vor der Ausgabe | jede Datei läuft vor dem Download durch den Prüfer des Mustangprojects gegen EN 16931 | auf der Preisseite nicht ausgewiesen |
| Schnittstelle für eigene Programme | ab Pro enthalten | Public API laut Merkmalstabelle erst ab Tarif XL |
Angaben zu Lexware Office aus der Preisseite des Anbieters, abgerufen am 28. August 2026. Eigene Angaben aus unserer Preisseite. Alle Preise netto.
Was Rechnungslotse anders macht
Jede erzeugte Datei läuft vor der Ausgabe durch den Prüfer des Mustangprojects gegen EN 16931 und die Regeln der KoSIT. Fällt sie durch, bekommst du sie nicht — sondern die Regelnummer und die Fundstelle. Zu jeder Regel gibt es eine eigene Seite in der Fehlerdatenbank, und der Prüfbericht liegt neben der Rechnung im Archiv.
Die ersten drei Rechnungen im Monat brauchen weder Konto noch E-Mail-Adresse. Du siehst das fertige PDF und die XML, bevor du irgendetwas angibst — 9,00 € netto je Monat kostet erst der Tarif Pro, 7,50 € bei jährlicher Zahlung.
Häufige Fragen
- Kann Lexware Office im günstigsten Tarif E-Rechnungen schreiben?
- Nein. Die Merkmalstabelle der Preisseite führt „E-Rechnungen erstellen und übermitteln“ erst ab Tarif M; Tarif S enthält nur „E-Rechnung erfassen“, also den Empfang. Wer dort E-Rechnungen ausstellen will, braucht M zu 12,90 € netto. Geprüft am 28. August 2026.
- Kann ich meine Daten aus Lexware Office übernehmen?
- Kunden, Artikel und Rechnungen über den CSV-Import. Bestehende Rechnungsnummern bleiben erhalten und werden nicht überschrieben. Was ein Wechsel generell mitnimmt und was nicht, steht im Anbietervergleich.
- Was ist der praktische Unterschied bei der E-Rechnung?
- Rechnungslotse prüft jede erzeugte Datei vor der Ausgabe gegen EN 16931 und die Regeln der KoSIT und legt den Bericht neben die Rechnung ins Archiv. Fällt sie durch, bekommst du die Regelnummer statt der Datei.