Vier Wege zur E-Rechnung, nebeneinandergelegt.
Alle vier Anbieter erfüllen die gesetzlichen Vorgaben. Sie unterscheiden sich im Preis, im Umfang und darin, wie man anfängt. Hier stehen die Zahlen nebeneinander, mit Quelle, damit du sie nachprüfen kannst.
Was der Einstieg kostet – derselbe Maßstab für alle vier
Verglichen wird bei jedem Anbieter der günstigste bezahlte Tarif, mit dem sich E-Rechnungen nach EN 16931 erstellen und versenden lassen – Grenzen stehen offen dabei. Alle Preise netto je Monat, wie die Anbieter sie selbst ausweisen. Jährlich gezahlt ist Rechnungslotse der günstigste der vier; dazu kommt als einziger ein dauerhaft kostenloser Einstieg ganz ohne Konto.
| Anbieter | Tarif | Monatlich zahlen | Jährlich zahlen | Kostenloser Einstieg |
|---|---|---|---|---|
| RechnungslotseEmpfehlung | Pro200 Rechnungen im Monat inklusive · ohne Mengengrenze ab Büro (39 €) | 9,00 € | 7,50 € | 3 Rechnungen im Monat, dauerhaftohne Anmeldung |
| Lexware Office | M | 12,90 € | nicht ausgewiesen | 30 Tage Testzugang |
| sevdesk | Rechnung | 12,90 € | 12,90 € | 3 Rechnungen im Monat, dauerhaft |
| easybill | Starter | 12,00 € | 9,00 € | 50 Belege im Monat, dauerhaft |
Einen Anbieter im Einzelnen gegenübergestellt — mit dem, was er besser kann: Alternative zu sevdesk, Alternative zu easybill, Alternative zu Papierkram, Alternative zu Lexware Office.
Stand: 28. August 2026. Alle Angaben stammen von den Preisseiten der Anbieter: Rechnungslotse · lexware.de/preise · sevdesk.de/preise · easybill.de/preise. Preise ändern sich. Bitte vor einer Entscheidung dort nachsehen. Genannte Namen sind Marken der jeweiligen Anbieter.
Was nehme ich denn nun?
Die Tabelle sagt, was etwas kostet. Sie sagt nicht, was zu dir passt. Drei Fälle, in denen die Antwort eindeutig ist – bei zweien davon heißt sie nicht Rechnungslotse.
Du willst Buchhaltung im selben Werkzeug
sevdesk
Belege erfassen, Konten führen, den Abschluss vorbereiten – das kann Rechnungslotse nicht und soll es nicht. Wer beides in einem System will, ist dort richtig aufgehoben.
Im Einzelnen gegenübergestelltDu schreibst viele Belege und willst kostenlos bleiben
easybill
Fünfzig Belege im Monat im kostenlosen Tarif, E-Rechnung eingeschlossen. Das ist mehr als das Sechzehnfache unseres Gratiskontingents, und daran ändert kein Argument etwas.
Im Einzelnen gegenübergestelltDu willst anfangen, ohne dich anzumelden
Rechnungslotse
Drei Rechnungen im Monat ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse, und jede Datei läuft vor der Ausgabe gegen EN 16931. Du siehst PDF, XML und Prüfbericht, bevor du etwas angibst.
Ohne Anmeldung ausprobierenAm einfachsten prüfst du es an deiner eigenen Rechnung.
Drei Rechnungen im Monat kosten dauerhaft nichts und brauchen kein Konto. Pro lässt sich sieben Tage testen, ohne Zahlungsdaten – läuft einfach aus, wenn du nichts tust.
Worüber sich der Vergleich nicht lohnt
Diese vier Dinge können alle Anbieter in der Tabelle. Wer damit wirbt, wirbt mit dem Selbstverständlichen.
- E-Rechnungen im Format XRechnung und ZUGFeRD erstellen und versenden
- Rechnungen als PDF ausgeben
- Kundendaten speichern und wiederverwenden
- Umsatzsteuer nach deutschen Sätzen ausweisen
Wo wir uns anders entschieden haben
Keine Wertung, sondern eine Entscheidung: Was für den einen Betrieb passt, ist für den nächsten zu wenig oder zu viel.
Ohne Anmeldung nutzbar
Die ersten drei Rechnungen im Monat brauchen weder Konto noch E-Mail-Adresse. Wer nur gelegentlich eine Rechnung schreibt, gibt dafür keine Daten heraus. Bei den anderen drei Anbietern führt der kostenlose Einstieg über eine Registrierung.
Jede Rechnung wird tatsächlich geprüft
Vor der Ausgabe läuft jedes Dokument gegen den Prüfdienst des Mustangprojekts – dieselbe Prüfung, die auch die Empfangsportale des Bundes verwenden. Was nicht besteht, wird nicht ausgeliefert. Das kostet ein paar Sekunden und erspart die Rückweisung beim Empfänger.
Der ganze Ablauf am Bau, ohne Aufpreis
Angebot, Abschlagsrechnung und Schlussrechnung mit Abzug der geleisteten Abschläge sind in jedem Tarif enthalten – das Angebot ab dem kostenlosen Konto. Die Abschlagsrechnung geht dabei als eigene Dokumentart hinaus, damit die Buchhaltung des Empfängers sie später nicht ein zweites Mal verbucht.
Stunden und Material erfassen, ohne zweites Werkzeug
Einsätze lassen sich laufend erfassen – Menge oder Zeitspanne, Material und Pauschalen genauso – und am Monatsende macht ein Klick je Kunde daraus eine Rechnung, gleiche Leistungen zu einer Position verdichtet. Das gehört zu jedem Tarif, auch zum kostenlosen Konto; ab Pro liegt die Aufschlüsselung je Tag als Anlage im PDF.
Ein Werkzeug, keine Buchhaltung
Rechnungslotse schreibt Rechnungen, führt das Ausgangsbuch und liefert den DATEV-Stapel. Zahlungen ordnest du über den hochgeladenen Kontoauszug zu; ein Dauerzugriff aufs Bankkonto, das Verbuchen von Belegen und die Steuererklärung gehören nicht dazu – wer das in einem Paket braucht, ist bei den größeren Anbietern richtig.
Server in Deutschland, kein KI-Dienst von uns
Betrieb auf einem Server in Deutschland, kein Weitergeben von Rechnungsdaten an Dritte und an kein Sprachmodell; die Rechtschreibprüfung läuft gegen ein Wörterbuch im Haus. Einen eigenen KI-Assistenten kann man anbinden – das entscheidet der Nutzer, und er beendet den Zugang im Portal.
Sie entscheiden das nicht für sich, sondern für Mandanten? Dann ist die Frage eine andere: Was macht man mit denen, für die sich keine dieser vier Lösungen rechnet. Dazu gibt es eine eigene Seite für Steuerkanzleien mit Fristen je Mandantengröße und einer eigenen Preisseite.
Wechseln: was mitkommt und was nicht
Kommt mit
- Kunden und Artikel über eine CSV-Datei
- Bestehende Rechnungen als Bestand, mit ihren Nummern
- Der laufende Nummernkreis – du gibst an, wo er weiterzählt
Kommt nicht mit
- Buchhaltung, Konten und Abschlüsse – die hat Rechnungslotse nicht
- Zahlungsverkehr und Bankanbindung
- Belegerfassung mit Texterkennung
Muss neu eingerichtet werden
- Stammdaten des Betriebs samt Kontaktangaben – ohne sie fällt jede XRechnung durch
- Logo und Vorlage
- Wiederkehrende Rechnungen und Zahlungserinnerungen
Die mittlere Spalte ist der Grund, aus dem ein Wechsel oft nicht lohnt – und sie steht hier bewusst genauso groß wie die linke. Wer seine Buchhaltung im selben Werkzeug führt, macht aus einem System zwei, und das wiegt schwerer als der Preisunterschied. Die drei Angaben, an denen der erste Versuch nach einem Umzug fast immer scheitert, stehen in den BT-Feldern, die entscheiden.