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GiroCode auf der Rechnung: der Kunde zahlt per Scan

Der häufigste Grund für eine späte Zahlung ist kein böser Wille, sondern Aufwand: IBAN abtippen, Betrag übertragen, Verwendungszweck nicht vergessen. Der GiroCode nimmt diese drei Schritte weg. Dein Kunde öffnet die Banking-App, hält die Kamera auf die Rechnung, und die Überweisung ist ausgefüllt.

0 €Gebühren je Scan

Worauf es hier ankommt

Ein offener Standard, keine Insellösung

Der GiroCode folgt der Spezifikation des European Payments Council. Jede gängige deutsche Banking-App erkennt ihn, ohne dass Bank oder Kunde etwas einrichten müssen. Es fließt kein Geld über einen Dritten und es fallen keine Gebühren an: Der Code trägt nur die Angaben, die sonst im Klartext auf der Rechnung stehen.

Weniger Rückfragen, weniger Zuordnungsarbeit

Ein falsch abgetippter Verwendungszweck kostet später mehr Zeit als die Rechnung selbst: Die Zahlung ist da, die Zuordnung unklar. Weil der Code den Verwendungszweck mitbringt, landen Eingänge sauber bei der richtigen Rechnungsnummer.

Was hineingehört und was nicht

Empfängername, IBAN, Betrag und Verwendungszweck. Kein Fälligkeitsdatum, keine Positionen, keine Kundendaten. Die IBAN wird vor dem Erzeugen nach ISO 13616 nachgerechnet; ein Zahlendreher würde sonst als QR-Code aufs Papier wandern, und der Kunde überwiese ins Leere.

Ab welchem Tarif

Der GiroCode gehört zu Pro. Im kostenlosen Ablauf ohne Konto entsteht eine vollständige, geprüfte E-Rechnung – nur ohne den Zahlcode. Das steht hier, weil ein Knopf, der etwas anderes liefert als er verspricht, teurer ist als ein ehrlicher Hinweis: In der Live-Vorschau siehst du den Code deshalb auch nur dann, wenn er später wirklich im PDF landet.

In drei Schritten zum Scan-Code

  1. Bankverbindung hinterlegen

    IBAN und Kontoinhaber einmal im Betrieb speichern. Die IBAN wird dabei nach ISO 13616 nachgerechnet – ein Zahlendreher fällt sofort auf und nicht erst beim Kunden.

  2. Code einschalten

    Ein Schalter im Wizard. Der Code entsteht aus Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck; mehr steht nicht drin.

  3. Kunde scannt

    Banking-App öffnen, Kamera auf die Rechnung, absenden. Der Verwendungszweck kommt mit, deshalb landet die Zahlung bei der richtigen Rechnungsnummer.

Warum Zahlungen liegenbleiben

Der häufigste Grund für eine späte Zahlung ist kein böser Wille, sondern Tipparbeit: 22 Stellen IBAN, Betrag, Verwendungszweck. Jeder dieser drei Schritte ist eine Gelegenheit, die Rechnung wegzulegen und später zu bezahlen.

Häufige Fragen

Kostet der GiroCode Gebühren?

Nein. Es ist eine Überweisung wie jede andere, der Code füllt nur das Formular in der App aus. Anders als bei Zahlungslinks für Karten- oder Wallet-Zahlungen behält niemand einen Anteil ein.

Funktioniert das bei jeder Bank?

Bei allen gängigen deutschen Banking-Apps. Erkennt eine App den Code ausnahmsweise nicht, stehen IBAN, Betrag und Verwendungszweck weiterhin im Klartext daneben. Es geht also nichts verloren.

Was, wenn der Kunde in Raten zahlen will?

Der vorbelegte Betrag lässt sich in der App vor dem Absenden ändern. Er ist ein Vorschlag, keine Sperre.

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