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WooCommerce und E-Rechnung: XRechnung und ZUGFeRD aus deinem Shop

Ein WooCommerce-Shop schreibt Rechnungen als PDF – und ein PDF ist seit 2025 keine E-Rechnung mehr, sobald der Käufer ein Unternehmen ist. Die Schnittstelle des Rechnungslotsen schließt genau diese Lücke: Der Shop übergibt Empfänger und Positionen, zurück kommen XRechnung, ZUGFeRD und PDF mit einer Nummer aus deinem Nummernkreis. Das fertige Plugin ist in Arbeit; wer nicht warten will, bindet heute in einem Nachmittag selbst an.

§ 14UStG gilt auch für Shops

Worauf es hier ankommt

Der Stand, ehrlich

Die Schnittstelle ist live, dokumentiert und in JEDEM Tarif nutzbar – auch im kostenlosen Konto, dort mit drei Rechnungen im Monat. Mit Idempotenz, klaren Fehlercodes und derselben Prüfung wie im Portal. Das Plugin für WooCommerce entsteht darauf und ist noch nicht veröffentlicht. Wir schreiben das hier hin, statt einen Knopf „Jetzt installieren“ zu zeigen, hinter dem nichts liegt.

B2C bleibt, wie es ist

Die Pflicht trifft Rechnungen zwischen Unternehmen im Inland. Verkaufst du an Verbraucher, bleibt das PDF richtig – und ZUGFeRD ist trotzdem eines, nur mit Datensatz darin. Deshalb ist die Empfehlung für Shops mit gemischter Kundschaft, immer ZUGFeRD zu erzeugen: Der Privatkunde sieht ein normales PDF, der Geschäftskunde bekommt, was seine Software lesen kann.

Umsatzsteuer will genau angegeben sein

Nicht jede Bestellung ist ein Regelsatz-Fall. Versand in ein anderes EU-Land an ein Unternehmen mit gültiger USt-IdNr. ist innergemeinschaftlich (Kategorie K, 0 %) und braucht einen Hinweis auf die Steuerschuldnerschaft des Empfängers; Bücher tragen 7 %, Versandkosten teilen den Satz der Ware. Die Schnittstelle nimmt Kategorie und Satz je Position entgegen, statt einen Satz für die ganze Rechnung zu raten – weil ein geratener Satz erst beim Empfänger auffällt.

Was mit dem Bestand passiert

Nichts. Alte Bestellungen bleiben, wie sie sind; die Anbindung wirkt ab dem Tag, an dem du sie einschaltest. Rechnungen aus der Zeit davor holst du bei Bedarf über den Import ins Portal – oder lässt sie liegen, wo sie liegen.

Von der Bestellung zur E-Rechnung

  1. Zugang im Portal anlegen

    Unter Einstellungen → Schnittstelle legst du einen Schlüssel mit dem Recht „schreiben“ an. Er gehört zu genau einem Betrieb, lässt sich einzeln zurückziehen und auf Wunsch befristen. Der Schlüssel gehört in die Einstellungen des Shops, nicht in eine Datei im Theme.

  2. Bestellung übergeben

    Beim Statuswechsel auf „abgeschlossen“ schickt der Shop Rechnungsempfänger und Positionen an die Schnittstelle. Absender, Rechnungsnummer und Zahlungsziel kommen aus deinem Betrieb — der Shop liefert sie bewusst nicht mit, sonst stünden sie zweimal in der Welt und irgendwann verschieden.

  3. Datei zurück in den Shop

    Die Antwort enthält XRechnung, PDF und ZUGFeRD. Das Plugin hängt sie an die Bestellbestätigung und legt sie im Konto des Kunden ab. Schlägt die Prüfung fehl, kommt statt einer Datei die Liste der Punkte zurück, die dagegen sprechen.

Was eine Rechnungsnummer doppelt kostet

WooCommerce schickt Bestell-Webhooks bei Netzstörungen mehrfach. Wer ohne Idempotenz anbindet, erzeugt dieselbe Rechnung zweimal — mit zwei Nummern für einen Vorgang. Das ist keine Schönheitsfrage: Ein Nummernkreis mit Dubletten ist nach § 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG angreifbar, und in der Betriebsprüfung erklärt man den Vorgang Jahre später. Deshalb nimmt die Schnittstelle einen Idempotency-Key entgegen: Die Bestellnummer reicht, der zweite Aufruf liefert die erste Rechnung zurück.

Häufige Fragen

Gibt es das Plugin schon?

Noch nicht. Die Schnittstelle darunter ist live und vollständig dokumentiert – das Plugin ist die bequeme Verpackung, nicht die Voraussetzung. Wer heute anbinden will, braucht einen Zugang aus dem Portal und die Seite für Entwickler.

Was kostet die Anbindung?

Nichts extra. Die Schnittstelle selbst kostet in keinem Tarif Aufpreis – bezahlt wird die MENGE. Im kostenlosen Konto sind drei Rechnungen im Monat drin, das reicht zum Ausprobieren; für einen laufenden Shop ist Pro mit 200 im Monat der richtige Einstieg, ohne Mengengrenze wird es Büro. Es gibt keinen Aufpreis pro Bestellung und keine Gebühr je Aufruf.

Was passiert bei einer Stornierung oder Rücksendung?

Eine erzeugte Rechnung wird nie verändert – das verbietet die Unveränderbarkeit nach GoBD. Stattdessen entsteht eine Korrekturrechnung mit negativen Mengen, die sich auf die ursprüngliche Nummer bezieht. Im Portal ist das ein Knopf; über die Schnittstelle ein zweiter Aufruf mit negativen Werten.

Muss der Shop-Server erreichbar sein, wenn die Rechnung entsteht?

Nur für den Moment des Aufrufs. Fällt der Rechnungslotse aus, antwortet er mit 503 – dann wiederholt der Shop den Aufruf später mit demselben Idempotency-Key, und es entsteht trotzdem nur eine Rechnung. Genau dafür ist der Schlüssel da.

Formate & Technik

XRechnung oder ZUGFeRD: was brauchst du?

Beide erfüllen EN 16931, lösen aber verschiedene Probleme. Der Unterschied in einem Satz, die Entscheidung in einer Tabelle, die Profil-Falle.

4 Minuten Lesezeit

Praxis & Buchhaltung

Pflichtangaben nach § 14 UStG

Zehn Angaben machen aus einem Schreiben eine Rechnung. Was jede davon bedeutet, wo die typischen Fehler liegen und was passiert, wenn eine fehlt.

5 Minuten Lesezeit

Weitere Rechnungsvorlagen

Was in deiner Lage sonst noch zählt – nach Anlass und nach Branche sortiert.

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