Formate & Technik
XRechnung oder ZUGFeRD: was brauchst du?
Beide erfüllen EN 16931, lösen aber verschiedene Probleme. Der Unterschied in einem Satz, die Entscheidung in einer Tabelle, die Profil-Falle.
4 Minuten Lesezeit
Ein WooCommerce-Shop schreibt Rechnungen als PDF – und ein PDF ist seit 2025 keine E-Rechnung mehr, sobald der Käufer ein Unternehmen ist. Die Schnittstelle des Rechnungslotsen schließt genau diese Lücke: Der Shop übergibt Empfänger und Positionen, zurück kommen XRechnung, ZUGFeRD und PDF mit einer Nummer aus deinem Nummernkreis. Das fertige Plugin ist in Arbeit; wer nicht warten will, bindet heute in einem Nachmittag selbst an.
§ 14UStG gilt auch für Shops
Server in Deutschland
Betrieb und Datenbank stehen in einem deutschen Rechenzentrum.
Geprüft nach EN 16931
Jede Rechnung läuft vor der Ausgabe durch den Prüfdienst des Mustangprojekts.
Keine KI-Dienste
Rechnungsdaten werden an niemanden weitergegeben, auch nicht an ein Sprachmodell.
Ohne Anmeldung nutzbar
Die ersten drei Rechnungen im Monat brauchen weder Konto noch E-Mail-Adresse.
Die Schnittstelle ist live, dokumentiert und in JEDEM Tarif nutzbar – auch im kostenlosen Konto, dort mit drei Rechnungen im Monat. Mit Idempotenz, klaren Fehlercodes und derselben Prüfung wie im Portal. Das Plugin für WooCommerce entsteht darauf und ist noch nicht veröffentlicht. Wir schreiben das hier hin, statt einen Knopf „Jetzt installieren“ zu zeigen, hinter dem nichts liegt.
Die Pflicht trifft Rechnungen zwischen Unternehmen im Inland. Verkaufst du an Verbraucher, bleibt das PDF richtig – und ZUGFeRD ist trotzdem eines, nur mit Datensatz darin. Deshalb ist die Empfehlung für Shops mit gemischter Kundschaft, immer ZUGFeRD zu erzeugen: Der Privatkunde sieht ein normales PDF, der Geschäftskunde bekommt, was seine Software lesen kann.
Nicht jede Bestellung ist ein Regelsatz-Fall. Versand in ein anderes EU-Land an ein Unternehmen mit gültiger USt-IdNr. ist innergemeinschaftlich (Kategorie K, 0 %) und braucht einen Hinweis auf die Steuerschuldnerschaft des Empfängers; Bücher tragen 7 %, Versandkosten teilen den Satz der Ware. Die Schnittstelle nimmt Kategorie und Satz je Position entgegen, statt einen Satz für die ganze Rechnung zu raten – weil ein geratener Satz erst beim Empfänger auffällt.
Nichts. Alte Bestellungen bleiben, wie sie sind; die Anbindung wirkt ab dem Tag, an dem du sie einschaltest. Rechnungen aus der Zeit davor holst du bei Bedarf über den Import ins Portal – oder lässt sie liegen, wo sie liegen.
Unter Einstellungen → Schnittstelle legst du einen Schlüssel mit dem Recht „schreiben“ an. Er gehört zu genau einem Betrieb, lässt sich einzeln zurückziehen und auf Wunsch befristen. Der Schlüssel gehört in die Einstellungen des Shops, nicht in eine Datei im Theme.
Beim Statuswechsel auf „abgeschlossen“ schickt der Shop Rechnungsempfänger und Positionen an die Schnittstelle. Absender, Rechnungsnummer und Zahlungsziel kommen aus deinem Betrieb — der Shop liefert sie bewusst nicht mit, sonst stünden sie zweimal in der Welt und irgendwann verschieden.
Die Antwort enthält XRechnung, PDF und ZUGFeRD. Das Plugin hängt sie an die Bestellbestätigung und legt sie im Konto des Kunden ab. Schlägt die Prüfung fehl, kommt statt einer Datei die Liste der Punkte zurück, die dagegen sprechen.
WooCommerce schickt Bestell-Webhooks bei Netzstörungen mehrfach. Wer ohne Idempotenz anbindet, erzeugt dieselbe Rechnung zweimal — mit zwei Nummern für einen Vorgang. Das ist keine Schönheitsfrage: Ein Nummernkreis mit Dubletten ist nach § 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG angreifbar, und in der Betriebsprüfung erklärt man den Vorgang Jahre später. Deshalb nimmt die Schnittstelle einen Idempotency-Key entgegen: Die Bestellnummer reicht, der zweite Aufruf liefert die erste Rechnung zurück.
Noch nicht. Die Schnittstelle darunter ist live und vollständig dokumentiert – das Plugin ist die bequeme Verpackung, nicht die Voraussetzung. Wer heute anbinden will, braucht einen Zugang aus dem Portal und die Seite für Entwickler.
Nichts extra. Die Schnittstelle selbst kostet in keinem Tarif Aufpreis – bezahlt wird die MENGE. Im kostenlosen Konto sind drei Rechnungen im Monat drin, das reicht zum Ausprobieren; für einen laufenden Shop ist Pro mit 200 im Monat der richtige Einstieg, ohne Mengengrenze wird es Büro. Es gibt keinen Aufpreis pro Bestellung und keine Gebühr je Aufruf.
Eine erzeugte Rechnung wird nie verändert – das verbietet die Unveränderbarkeit nach GoBD. Stattdessen entsteht eine Korrekturrechnung mit negativen Mengen, die sich auf die ursprüngliche Nummer bezieht. Im Portal ist das ein Knopf; über die Schnittstelle ein zweiter Aufruf mit negativen Werten.
Nur für den Moment des Aufrufs. Fällt der Rechnungslotse aus, antwortet er mit 503 – dann wiederholt der Shop den Aufruf später mit demselben Idempotency-Key, und es entsteht trotzdem nur eine Rechnung. Genau dafür ist der Schlüssel da.
Formate & Technik
Beide erfüllen EN 16931, lösen aber verschiedene Probleme. Der Unterschied in einem Satz, die Entscheidung in einer Tabelle, die Profil-Falle.
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Praxis & Buchhaltung
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5 Minuten Lesezeit
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